Journal Onkologie

Thorakale Tumoren | Beiträge ab Seite 2

Beiträge zum Thema Thorakale Tumoren

Für die zielgerichtete Therapie des fortgeschrittenen EGFR-mutierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) ist Amivantamab jetzt in zwei Indikationen zugelassen: Zum einen für die Zweitlinientherapie bei den häufigeren EGFR-Mutationen (cEGFRm, Exon-19-Deletionen oder Exon-21-L858R-Substitutionsmutationen) in Kombination mit einer Chemotherapie – zum anderen als Erstlinientherapie bei der seltener auftretenden EGFR-Exon-20-Insertion (EGFR-Exon20ins).
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Thorakale Tumoren

Immuntherapie bei Lungenkrebs – Durvalumab mit breitem Indikationsspektrum beim Lungenkarzinom in den Stadien III und IV

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 40.400 Personen an einem nicht-kleinzelligen sowie 8.300 Personen an einem kleinzelligen Lungenkarzinom (1). Inzwischen können Immun-Checkpoint-Inhibitor-basierte Therapien vielen der Betroffenen in verschiedenen Kombinationstherapien und indikationsübergreifend Überlebensvorteile verschaffen: Allein der PD-L1-Inhibitor Durvalumab ist mit Kombinationspartnern in 3 Indikationen des Lungenkarzinoms zugelassen und zeigte vielversprechende Überlebensdaten und verbesserte Behandlungsergebnisse gegenüber der entsprechenden Vergleichstherapie (2).
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Medizin

Ihr Kompass beim resektablen NSCLC: Wissen erweitern, Zeit sparen und bestmöglich behandeln

Gerade im hektischen Praxisalltag ist es schwierig, sich über aktuelle und relevante Erkenntnisse in dem sich stetig weiterentwickelnden Feld der Onkologie zu informieren. Auf unserer AstraZeneca Expertbase erhalten Sie einen übersichtlichen Zugang zu den wichtigsten Entwicklungen rund um das resektable nicht-kleinzellige Lungenkarziom (NSCLC) der Stadien I-III – hier finden Sie hilfreiche Informationen, die Sie bei der Therapie Ihrer Patientinnen und Patienten unterstützen.
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Medizin

EU-Zulassung für Encorafenib + Binimetinib: Neue zielgerichtete Therapie beim BRAFV600E-mutierten NSCLC

Ende August 2024 erteilte die Europäische Kommission die Marktzulassung für Encorafenib in Kombination mit Binimetinib zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit einer BRAFV600E-Mutation.1,2 Mit der neuen Kombinationstherapie steht eine weitere zielgerichtete Therapie ab der Erstlinie zur Verfügung, die in der Zulassungsstudie durch ein schnelles und langanhaltendes Ansprechen überzeugt hat.1-4
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NSCLC

DGHO 2024: Wie können BRAFV600-mutierte NSCLC-Patient:innen am besten behandelt werden?

Vor dem Beginn einer Erstlinientherapie sollten Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) molekular getestet werden. Auf dem DGHO 2024 stellte Prof. Frank Griesinger, Oldenburg, jedoch klar, dass dies bei mehr als der Hälfte der NSCLC-Patient:innen in Deutschland immer noch nicht geschieht. Dies belegt eine aktuelle Analyse der Testdaten aus dem CRISP (Clinical Research platform Into molecular testing and treatment and outcome of (non) Small Lung Carcinoma Patients) Register von 2016 bis 2023. „Das ist für unser Land bei den wirklich toll aufgestellten Pathologien tatsächlich nicht besonders gut oder ich sag es mal vorsichtig, da ist noch Luft nach oben.“
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NSCLC
Interview mit Dr. med. Cornelia Kropf-Sanchen, Sektion Pneumologie, Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Ulm

Palliative Immuntherapie beim NSCLC im Stadium IV

Die Checkpoint-Inhibitor-basierte Systemtherapie stellt derzeit den Standard der Erstlinientherapie von Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) im Stadium IV ohne therapierbare genetische Alterationen dar. Im März 2024 wurde eine aktualisierte Version (3.0) der S3-Leitlinie „Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms“ veröffentlicht. Änderungen gab es auch zur palliativen Immuntherapie, über die wir mit Frau Dr. Cornelia Kropf-Sanchen vom Universitätsklinikum Ulm sprachen.
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NSCLC

Frühes Lungenkarzinom: Mehr Verantwortung für die Thoraxchirurgie

In der Behandlung des frühen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) wurden durch zielgerichtete und Immuntherapien große Fortschritte erreicht. Im Rahmen eines Symposiums auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie in Magdeburg erläuterten Experten anhand von Fallbeispielen, wie herausfordernd es in der klinischen Praxis sein kann, patientenindividuell die beste Strategie zu finden. Essenziell ist der interdisziplinäre Austausch aller Fachgruppen, wobei Thoraxchirurgie und Pneumologie eine Schlüsselrolle haben.
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Thorakale Tumoren

POSEIDON und CASPIAN – Therapieziele Lebenszeit und Lebensqualität: Welche Chancen bietet die Immuntherapie beim Lungenkarzinom im palliativen Setting?

Immunonkologika (IO) bilden einen Grundpfeiler der Behandlung von Patient:innen mit Lungenkarzinom in der palliativen Therapiesituation (1). Die Immuntherapie leistet hier einen wichtigen Beitrag, um Therapieziele wie Lebenszeitverlängerung, Verbesserung der Lebensqualität und Symptomkontrolle zu erreichen (1-8). Sowohl für das kleinzellige als auch für das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC bzw. NSCLC) stehen effektive Immuntherapien im palliativen Setting zur Verfügung, wie die Phase-III-Studien CASPIAN und POSEIDON belegen (2-8).
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Medizin

CHMP empfiehlt Amivantamab in Kombination mit Lazertinib für die Erstlinienbehandlung bei EGFR-mutiertem fortgeschrittenen NSCLC

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die Zulassung einer Kombinationstherapie aus Lazertinib und Amivantamab zur Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patient:innen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit spezifischen EGFR-Mutationen (Exon 19-Deletion oder Exon 21 L858R-Substitutionsmutation) empfohlen. Zudem wurde eine Indikationserweiterung für Amivantamab in dieser Kombinationstherapie positiv bewertet.
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Medizin

Positive CHMP-Empfehlung für Repotrectinib zur Behandlung von fortgeschrittenem ROS1-positivem NSCLC und NTRK-positiven soliden Tumoren

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Empfehlung für den Tyrosinkinase-Inhibitor Repotrectinib ausgesprochen. Der Wirkstoff soll zur Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit ROS1-positivem fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) sowie für erwachsene und pädiatrische Patient:innen ab 12 Jahren mit fortgeschrittenen soliden Tumoren mit NTRK-Genfusion eingesetzt werden. Die Empfehlung gilt für Patient:innen, die bereits einen NTRK-Inhibitor erhalten haben, oder für jene, die noch keine entsprechende Therapie hatten und bei denen andere Behandlungsoptionen keinen ausreichenden klinischen Nutzen bieten oder ausgeschöpft sind.
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NSCLC

Fortgeschrittenes NSCLC mit EGFR-Mutation – Mit Amivantamab längeres progressionsfreies Überleben

Für die zielgerichtete Therapie des fortgeschrittenen EGFR-mutierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) ist Amivantamab jetzt in zwei Indikationen zugelassen: Zum einen für die Zweitlinientherapie bei den häufigeren EGFR-Mutationen (cEGFRm, Exon-19-Deletionen oder Exon-21-L858R-Substitutionsmutationen) in Kombination mit einer Chemotherapie – zum anderen als Erstlinientherapie bei der seltener auftretenden EGFR-Exon-20-Insertion (EGFR-Exon20ins).
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NSCLC

ESMO 2024: Amivantamab plus Chemotherapie zeigt positiven Trend beim Gesamtüberleben bei Patient:innen mit vorbehandeltem EGFR-mutiertem Lungenkrebs

Aktualisierte Ergebnisse der Phase-III-Studie MARIPOSA-2 zeigen, dass Amivantamab in Kombination mit Chemotherapie bei erwachsenen Patient:innen mit zuvor behandeltem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit Exon-19-Deletionen oder L858R-Substitutionsmutationen des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) zu einem konsistenten Nutzen nach der Progression führt. Die Daten deuten zudem auf einen positiven Trend in Bezug auf das Gesamtüberleben im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie hin.

 
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Entitätsübergreifend

Verbessertes Gesamtüberleben mit Tislelizumab bei NSCLC und ESCC

Die EU-Zulassung des PD-1-Inhibitors Tislelizumab für das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) bereitete den Weg für neue Möglichkeiten in der Erst-, Zweit- und Drittlinie. Die beim ESMO Gastrointestinal Cancers Congress diskutierten RATIONALE-Studien zeigen bei vorbehandeltem fortgeschrittenem NSCLC eine signifikante Überlegenheit im Gesamtüberleben gegenüber Docetaxel. Auch beim lokal fortgeschrittenen/metastasierten Plattenepithelkarzinom des Ösophagus (ESCC) wird ein verbessertes Überleben gegenüber Chemotherapie erreicht.
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Thorakale Tumoren

Chirurgische Therapiekonzepte pulmonaler Metastasen

Eine Vielzahl onkologischer Erkrankungen ist zum Diagnosezeitpunkt oder im Verlauf mit pulmonalen Metastasen assoziiert. Wurde früher ein metastasiertes, malignes Grundleiden eher palliativ behandelt, ist dies in aktuellen onkologischen Konzepten nicht mehr als pauschale Aussage anzusehen. Je nach Tumorentität, onkologischer Kontrolle des Primarius und metastatischer Beteiligung anderer Organe ist der vollständigen Entfernung aller Lungenmetastasen eine positive prognostische Bedeutung zuzuschreiben. Zentral in der Indikationsstellung zur Operation ist daher die technische und lungenfunktionelle Realisierbarkeit einer R0-Resektion aller malignitätssuspekten pulmonalen Befunde. Gleichzeitig ist der größtmögliche Erhalt gesunden Lungenparenchyms anzustreben, um eine geringe Beeinträchtigung der Patient:innen zu gewährleisten und für eventuell notwendige Rezidiveingriffe eine entsprechende lungenfunktionelle Reserve vorzuhalten. Parenchymsparende Resektionen, beispielsweise durch atypische Resektionen oder Enukleationen mittels Laser, stellen daher Standardverfahren in der Metastasenchirurgie dar. Allerdings erfordern sehr große oder ungünstig gelegene Befunde mitunter auch anatomische Resektionen bis hin zur selten notwendigen und streng zu indizierenden Pneumonektomie.
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NSCLC

Stellenwert der Biomarker-Testung in den frühen Stadien des NSCLC (Stadium I-III) aus Patientensicht

Als das Patientennetzwerk zielGENau e.V. im Juni 2020 gegründet wurde, waren zielgerichtete Therapien für das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) nur für Stadium IV zugelassen, wobei „nur“ in Anführungsstrichen zu setzen ist. Das NSCLC, die Entität, bei der jahrzehntelang quasi therapeutischer Stillstand herrschte, ist in den vergangenen Jahren regelrecht zum Treiber von Innovationen geworden. Diese Entwicklung war 2020 schon in vollem Gange, hat bis heute aber noch weiter Fahrt aufgenommen. Ein Highlight des diesjährigen ASCO waren die Zwischenergebnisse der CROWN-Studie mit einem nach 5 Jahren noch nicht erreichten medianen progressionsfreien Überleben (PFS) bei ALK-positiven Patient:innen unter Lorlatinib in der Erstlinie – für ein NSCLC in einem fortgeschrittenen Stadium bis zu diesem Kongress nicht vorstellbar. Es bleibt abzuwarten, ob eine Chronifizierung damit vielleicht in Reichweite rückt. Doch nicht nur durch neue Medikamente allein lassen sich viele Lebensjahre gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass möglichst alle NSCLC-Patient:innen, unabhängig von Alter oder Rauchhistorie, eine umfassende Biomarker-Testung erhalten, die den Zugang zu innovativen lebensverlängernden Therapien ermöglicht.
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