Journal Onkologie

Aktuelles

Medizin
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Brustkrebsmonat 2026: Brustkrebs besser behandeln und Versorgung sichern

Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland – zugleich verändern neue wissenschaftliche Erkenntnisse und therapeutische Möglichkeiten die Versorgung kontinuierlich. Im Brustkrebsmonat Oktober rücken die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG) und die Deutsche Gesellschaft für Senologie e. V. (DGS) deshalb die aktuellen Bedingungen für die Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms in den Fokus.
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Medizin
 3 Min|

LorviCARE: Telefonische Therapiebegleitung durch onkologische Pflegefachkräfte

Mit LorviCARE gibt es ab sofort ein Patienten-Support-Programm (PSP) speziell für Menschen mit ALK-positivem fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (ALK+ aNSCLC), die mit Lorlatinib behandelt werden. Onkologische Pflegefachkräfte unterstützen die Patient:innen telefonisch ab Therapiebeginn bei Fragen zu Erkrankung und Therapie, im Umgang mit Herausforderungen des Therapiealltags sowie bei individuellen Sorgen und Anliegen. Alle nötigen Informationen zur Anmeldung liefert die LorviCARE-Patientenmappe, die Patient:innen von ihren behandelnden Ärzt:innen erhalten. Ziel ist es, Therapie- und Nebenwirkungsmanagement ergänzend zu unterstützen und die Therapietreue durch individuelle Unterstützung zu fördern.
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Medizin
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MEDEAconnect 2026: Das Wichtigste des Jahres zum Lungenkarzinom in zwei Stunden an zwei Tagen

Ein Jahr Forschung und neue Entwicklungen, kompakt an zwei Abenden: Die MEDEAconnect bringt am 11. und 12. November 2026, jeweils von 18 bis 20 Uhr, die relevanten Themen zum Lungenkarzinom zusammen. Experten diskutieren aktuelle Studien und Therapieoptionen und ordnen ein, was davon für die Praxis zählt. Vertiefende Wahlsessions und ein besonderer Impuls zur KI in der Thoraxonkologie runden das Programm ab.
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Entitätsübergreifend
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Jede achte Krebserkrankung weltweit durch Infektionen verursacht

Infektionen sind weltweit eine wichtige und vermeidbare Ursache von Krebserkrankungen. Eine umfassende globale Analyse lieferte nun aktuelle Zahlen dazu. Im Jahr 2024 waren schätzungsweise 2,3 Millionen neue Krebsfälle weltweit auf Infektionen zurückzuführen. Das entspricht etwa jedem achten Krebsfall. Die Forschenden untersuchten zwölf verschiedene Krankheitserreger, die alle als sicher krebserregend eingestuft sind. Am häufigsten waren Helicobacter pylori und humane Papillomviren (HPV) beteiligt, die zusammen für über 1,5 Millionen Krebsfälle verantwortlich waren. Viele dieser Krebserkrankungen wären durch Impfungen, Behandlung von Infektionen und Vorsorgeuntersuchungen vermeidbar.
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Medizin
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Mikrobielle Stoffwechselprodukte entscheiden über den Erfolg einer CAR-T-Zelltherapie

Immuntherapien, insbesondere die CAR-T-Zelltherapie, haben die Krebsbehandlung in den vergangenen Jahren vor allem bei bestimmten Formen von Leukämien und Lymphomen grundlegend verändert. Dennoch sprechen nicht alle Tumore gleichermaßen auf die Behandlung an. Warum das so ist und wie sich der Therapieerfolg etwa durch das Darmmikrobiom gezielt verbessern lässt, ist häufig unklar. Eine neue multizentrische Studie zeigt nun, dass nicht allein die Zusammensetzung der Darmbakterien über den Erfolg einer CAR-T-Zelltherapie entscheidet, sondern vor allem deren Stoffwechselprodukte [1].
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Medizin
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Krebsregisterstudie zeigt Prognose bei HR-positivem frühem Brustkrebs

Wie ist die Prognose von Menschen mit der häufigsten Form des frühen Brustkrebses im Versorgungsalltag in Deutschland? Das zeigt eine neue Auswertung bevölkerungsbezogener Daten aus acht Krebsregistern. Untersucht wurden 42.830 Patientinnen und 384 Patienten mit hormonrezeptorpositivem, HER2-negativem (HR+/HER2-) frühem Brustkrebs. Fünf Jahre nach der Operation lag die Wahrscheinlichkeit, ohne Brustkrebsrückfall oder neue invasive Krebserkrankung zu leben, bei 82,9% [1].
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Gesundheitspolitik
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Allianz für Frauengesundheit offiziell gegründet

Mit einer feierlichen Proklamation hat sich die Allianz für Frauengesundheit offiziell gegründet. Rund 250 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Versorgung und Wirtschaft verfolgten den Auftakt, bei dem die 16 Initiatorinnen das sogenannte Berliner Commitment präsentierten, eine Selbstverpflichtung, Frauengesundheit strukturell und politisch dauerhaft zu verankern. Die Allianz setzt sich selbst eine Frist und möchte bereits im Herbst 2027 gemeinsame Eckpunkte einer Nationalen Strategie zur Frauengesundheit vorlegen.
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Medizin
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Protein KDM2B als mögliche neue Angriffsstelle bei Medulloblastomen entdeckt

Forschende am Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg und am St. Jude Children's Research Hospital in Memphis haben eine mögliche neue Schwachstelle bei Medulloblastomen, den häufigsten bösartigen Hirntumoren bei Kindern, entdeckt. Die Wissenschaftler:innen fanden heraus, dass ein bestimmtes Protein Tumorzellen offenbar dabei unterstützt, in einem unreifen Zustand zu bleiben und weiter zu wachsen. Schalteten sie dieses Protein in Laborversuchen aus, wuchsen die Tumorzellen deutlich schlechter. Auch bei Mäusen verlangsamte sich das Tumorwachstum. Die Ergebnisse könnten langfristig dazu beitragen, neue gezielte Therapien für bestimmte Formen des Medulloblastoms zu entwickeln.
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Hämatologie
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ELN-Empfehlungen und neue Evidenz

Zytoreduktive Therapie bei „Low-Risk“-Patient:innen mit Polycythaemia Vera

Traditionell galt bei Polycythaemia Vera (PV) eine zytoreduktive Therapie nur für ältere Patient:innen oder nach Thromboseereignis als angezeigt. Empfehlungen der European LeukemiaNet (ELN) [1] sowie aktuelle Daten einer Multicenter-Studie von Palandri F et al. [2] zeigen jedoch, dass bestimmte klinische Zeichen und Symptome (CSSs) auch bei jüngeren Low-Risk-Patient:innen ein erhöhtes Thromboserisiko markieren. Damit wird deutlich, dass eine zytoreduktive Therapie – bevorzugt mit Interferon alfa – auch in dieser Patient:innengruppe gerechtfertigt ist.
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