Journal Onkologie

Aktuelles

Das rezidivierte oder metastasierte dedifferenzierte Liposarkom ist eine seltene, therapeutisch schwer zu beherrschende Erkrankung. Nun konnte im Phase-III-Setting erstmals ein therapeutischer Erfolg durch eine zielgerichtete Strategie mit dem CDK4/6-Inhibitor Abemaciclib erzielt werden - basierend auf der Erkenntnis, dass das CDK4-Protein bei dieser malignen Erkrankung nahezu immer amplifiziert vorliegt. Wie Dr. Mark A. Dickson vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center, New York, NY, USA in der Plenary Session der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 berichtete, verlängerte die Behandlung mit Abemaciclib das progressionsfreie Überleben signifikant und substanziell und zeigte einen Trend hin zu einem besseren Gesamtüberleben (1). Der CDK4/6-Inhibitor etabliert damit eine zukünftige neue Behandlungsoption für Betroffene mit DDLS.
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Zielgerichtete Therapiestrategien sind beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit Treiberalterationen fester Bestandteil des Therapiealgorithmus. Auch im adjuvanten Setting nach Tumorresektion beim frühen NSCLC sind diese Therapien, die onkogene Treiber gezielt adressieren, etabliert – beim EGFR- ebenso wie bei ALK-positiven NSCLC (1, 2). Nun zeigen aktuelle Daten der Phase-III-Studie LIBRETTO-432, die bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 vorgestellt wurden, dass auch bei RET-Fusions-positiven NSCLC im Stadium IB–III eine rationale zielgerichtete Therapie in der Adjuvanz möglich ist. Wie Prof. Jonathan Goldman, University of California, Los Angeles, Los Angeles, CA, USA, in der Plenary Session des Kongresses berichtete, verlängert die adjuvante Therapie mit dem RET-Inhibitor Selpercatinib signifikant das ereignisfreie Überleben (EFS) (3). Damit qualifiziert sich Selpercatinib als weitere geprüfte zielgerichtete Therapie im adjuvanten Setting beim frühen NSCLC.
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Etwa 75% der Prostatakarzinome (PC) sind bei der Diagnosestellung lokalisiert; 20% sind mit einem hohen Risiko assoziiert, gehen also – trotz radikaler Prostatektomie (RP) – mit erhöhtem Rückfallrisiko sowie höherer Mortalität einher. Nun zeigt die finale Analyse der Phase-III-Studie PROTEUS, dass die Einbeziehung des selektiven Androgenrezeptor-Inhibitors neuerer Generation Apalutamid zur Androgendeprivationstherapie (ADT) vor und nach der RP die pathologische Komplettremission und das metastasenfreie Überleben Betroffener mit lokalisierten oder lokal fortgeschrittenen Hochrisiko-Tumoren signifikant verbessert. Prof. Mary-Ellen Taplin vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston, MA, USA, stellte die praxisverändernden Daten in der Plenary Session der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 als Late Breaking Abstract vor (1).
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Das duktale Adenokarzinom des Pankreas (PDAC) ist – speziell im fortgeschrittenen Stadium – mit einer besonders ungünstigen Prognose assoziiert. Der Bedarf an neuen, wirksamen Behandlungsoptionen ist entsprechend hoch. Ansatzpunkte für eine zielgerichtete Therapie des PDAC – vorerst im Zweitliniensetting – ergaben sich aus dem Befund, dass über 90% der Tumoren aktivierende RAS-Mutationen aufweisen [1, 2]. Nun vermeldete die Phase-III-Studie RASolute 302, deren Daten als Late Breaking Abstract in der Plenary Session der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 vorgestellt wurden, einen echten Durchbruch mit einer RAS-Inhibition. Erstmals konnte mit dem multiselektiven RAS(ON)-Inhibitor Daraxonrasib (RMC 6236) ein signifikanter und klinisch relevanter Überlebensvorteil gegenüber einer Standard-Chemotherapie beim (mit einer Linie) vorbehandelten PDAC erreicht werden [3]. Auch alle weiteren Studienendpunkte wurden erreicht. Das innovative Behandlungsparadigma könnte ein neues Kapitel in der zielgerichteten Behandlung des PDAC aufschlagen – und wurde von den Zuhörer:innen der Plenary Session mit Standing Ovations bedacht.
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Gesundheitspolitik

Einbeziehen von Vermögen in Pflegefinanzierung

Im Ringen um eine finanzielle Stabilisierung der Pflege werden Vorbehalte gegen ein stärkeres Einbeziehen eigenen Vermögens deutlich. „Wer fordert, selbstgenutztes Wohneigentum oder private Rücklagen künftig stärker zur Finanzierung von Pflege heranzuziehen, muss den Menschen ehrlich sagen, was das konkret bedeutet“, sagte SPD-Gesundheitsexperte Christos Pantazis den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Für viele Familien sei das Eigenheim „keine Luxusreserve“. Menschen erwarteten Sicherheit, wenn sie im Alter auf Pflege angewiesen sind - nicht die Sorge, ihre Lebensleistung zu verlieren.
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Kolorektales Karzinom
ASCO 2026

PFS-Verbesserung beim BRAF-V600-mutierten mCRC: 1L BREAKWATER-Regime mit Encorafenib und Cetuximab funktioniert auch mit FOLFIRI-Backbone

Die Phase-III-Studie BREAKWATER hat jüngst mit der Kombination aus dem BRAF-Inhibitor Encorafenib und dem EGFR-Inhibitor Cetuximab (EC) zusammen mit dem Chemotherapieregime mFOLFOX6* einen künftigen neuen Erstlinien(1L)-Standard für die schwer behandelbare Population mit BRAF-V600-mutiertem metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) etabliert (1). Die Kohorte 3 der Studie prüfte ergänzend EC plus FOLFIRI** gegenüber FOLFIRI ± Bevacizumab (Bev). Bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 wurde die finale Analyse zum wichtigen sekundären Endpunkt progressionsfreies Überleben (PFS) präsentiert, die einen signifikanten, klinisch bedeutsamen Benefit zugunsten von EC plus FOLFIRI erbrachte (2). Im Vorfeld war bereits eine signifikante Überlegenheit hinsichtlich des primären Endpunkts objektive Ansprechrate (ORR) gezeigt worden (3). Die Ergebnisse unterstützen den Einsatz von FOLFIRI zusammen mit EC als einen weiteren künftigen 1L Behandlungsstandard für das BRAF-V600-mutierte mCRC.
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Kolorektales Karzinom
Die Hand eines Arztes mit blauen Handschuh hält einen Holzwürfel mit einem grünen Schleifensymbol. Damit soll auf das Konzept zur Sensibilisierung für die Darmgesundheit, zur Prävention von Darmkrebs, zur Früherkennung, zur rechtzeitigen Behandlung und zur umfassenden gastrointestinalen Versorgung hingewiesen werden.
ASCO 2026

FIRE-4-Studie: Re-Challenge mit Cetuximab in der Drittlinie bei Patient:innen mit RAS-Wildtyp-mCRC

Die FIRE-4-Studie verglich die Wirksamkeit einer Re-Challenge mit Cetuximab mit einer Behandlung nach ärztlicher Wahl in der Drittlinie bei Patient:innen mit RAS-Wildtyp (RASwt)-metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC). Der Fokus lag dabei auf der Bedeutung des zeitlichen Abstandes zwischen dem Ende der initialen Anti-EGFR-basierten Therapie und dem Beginn der Drittlinie (Time Interval to Third-line therapy, TIS-3) als potenzieller Prädiktor für das Therapieansprechen.
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Hämatologie
JOURNAL HÄMATOLOGIE

Langzeitstudie zu MRD-gesteuerter Therapie bei Blutkrebserkrankungen

Mit der Veröffentlichung der Langzeitdaten der RELAZA2-Studie erreicht ein über viele Jahre gewachsenes Forschungsprogramm der Dresdner Hochschulmedizin zur Behandlung von Leukämie-Patient:innen einen wichtigen Meilenstein. Die Ergebnisse zeigen, welches Potenzial eine frühzeitige, durch messbare Resterkrankung (MRD) gesteuerte Therapie hat, um Rückfälle zu verzögern oder möglicherweise zu verhindern. RELAZA2 gilt als weltweit erste MRD-getriggerte prospektive Studie bei myelodysplastischen Syndromen (MDS) und akuter myeloischer Leukämie (AML).
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Endokrine Tumoren
In dieser Illustration hält ein KI-Arzt mit hellgrünem Kittel und Stethoskop über der rechten Schulter ein Schild mit der AUfschrift "Neurodendocrine tumours" in der rechten Hand. hält
ASCO 2026

NET der Bauchspeicheldrüse: Cabozantinib verlängert PFS

In der Phase-III-Studie CABINET verlängerte der Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Cabozantinib (CABO) das progressionsfreie Überleben (PFS) im Vergleich zu Placebo (PB) bei Patient:innen mit fortgeschrittenen, zuvor behandelten extrapankreatischen neuroendokrinen Tumoren (epNET) oder pankreatischen NET (pNET) signifikant. Während der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 wurde eine Post-hoc-Analyse vorgestellt, in der der primäre Endpunkt PFS und der sekundäre Endpunkt Sicherheit und Verträglichkeit jeweils in Abhängigkeit vom Funktionsstatus auf der Grundlage der NET-Hormonausschüttung verglichen worden war (1).
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Mammakarzinom
Polygonale Illustration von weiblichen Brüsten und einer pinken Schleife als Zeichen für das Bewusstmachen von Krebserkrankungen.
ASCO 2026

HR+/HER2- eBC: NATALEE-Genexpressionsanalysen bestätigen therapeutischen Vorteil von Ribociclib über Subgruppen hinweg

Erkrankte mit Hormonrezeptor-positivem/HER2-negativem frühem Mammakarzinom (HR+/HER2- eBC) mit erhöhtem Rückfallrisiko profitieren von der Ergänzung der adjuvanten endokrinen Therapie (ET) mit einem CDK4/6-Inhibitor (CDK4/6i). So verbesserte die Kombination aus Aromataseinhibitor (AI) und Ribociclib in der Phase-III-Studie NATALEE das Überleben ohne invasive Erkrankung (iDFS) gegenüber einem alleinigen AI signifikant (1). Beim Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 wurden nun Daten zur prognostischen und prädiktiven Bedeutung der Genexpressionsergebnisse der Erkrankten zu Therapiebeginn (baseline) präsentiert (2). Die Analyse der größten Datensammlung aus Tumorproben einer Studie zur adjuvanten CDK4/6i-Therapie beim HR+/HER2– eBC unterstrich den therapeutischen Nutzen der Behandlung mit Ribociclib und ET über verschiedene HR+/HER2– eBC-Populationen hinweg.
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Hämatologie
Die Abbildung zeigt eine 3D-Illustration des diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL).
ASCO 2026

frontMIND-Studie: Erstlinienkombination aus zielgerichteter Immuntherapie mit R-CHOP verzögert Progression bei aggressiven B-Zell-Lymphomen

Erkrankte mit neu diagnostiziertem aggressivem diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) oder Hochrisiko-B-Zell-Lymphom (HGBL) profitieren von einem längeren progressionsfreien Überleben (PFS), wenn das bewährte Regime R-CHOP* durch den humanisierten, Fc-modifizierten, zytolytischen CD19-spezifischen Antikörper Tafasitamab zusammen mit dem Immunmodulator Lenalidomid ergänzt wird. Das ist das Ergebnis der Phase-III-Studie frontMIND, die bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 präsentiert wurde (1). Es handelt sich erst um die zweite Studie in 25 Jahren, die im Phase-III-Setting einen Vorteil gegenüber dem globalen Erstlinienstandard R-CHOP zeigen konnte. Die Ergebnisse sind auch deshalb bemerkenswert, weil die Studienpopulation ein hoch-intermediäres oder hohes Risikoprofil aufweist – eine Population also, die üblicherweise ungünstige Outcomes aufweist.
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Mammakarzinom
Eine junge Krebspatientin mit rosa Kopftuch und pinkem Shirt reckt den linken Arm hoch, um auf Brustkrebs-Awareness hinzuweisen.
ASCO 2026

Primäres Mammakarzinom mit bis zu 2 Sentinel-Metastasen: Kein Überlebensnachteil durch Verzicht auf Axilladissektion

Die internationale randomisierte Nicht-Unterlegenheitsstudie SENOMAC evaluierte, ob Patientinnen mit primärem Brustkrebs jeglicher Größe (T1-T3) und 1-2 Sentinel-Lymphknoten (SLN) mit Makrometastasen > 2 mm (n=2.540) eine ausgeprägtere axilläre Chirurgie in Form einer axillären Lymphknotendissektion (ALND) benötigen oder darauf verzichtet werden kann. Eingeschlossen waren neben brusterhaltend Operierten auch Erkrankte nach Mastektomie sowie solche mit Tumoren > 5 cm Durchmesser, für die bislang Evidenz für einen ALND-Verzicht fehlte. Bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 wurde die Analyse für den primären Endpunkt Gesamtüberleben (OS) vorgestellt, die keine Unterlegenheit für den ALND-Verzicht hinsichtlich des 5-Jahres-OS ergab (1); im Vorfeld war dies bereits für das 5-Jahres-krankheitsfreie Überleben gezeigt worden (2). Damit kann Erkrankten mit geringem Sentinel-Lymphknotenbefall unabhängig von der Art der Brustoperation die zusätzliche Morbidität durch eine ALND bei gleicher onkologischer Sicherheit erspart werde – allerdings im Kontext einer adjuvanten lokoregionären Strahlentherapie.
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Hämatologie
JOURNAL HÄMATOLOGIE

Melflufen als strategische Option in der Therapie des RRMM

Die Zahl der verfügbaren Therapien beim rezidivierten/refraktären multiplen Myelom (RRMM) wächst. Damit steigt auch die Herausforderung, die Therapiesequenzen sinnvoll zu gestalten. Welche Rolle spielen dabei Leitlinien und Real-world-Daten – und wo ist jenseits von CAR-T-Zellen und bispezifischen Antikörpern noch therapeutischer Spielraum? Welchen Stellenwert hat ein Peptid-Drug-Konjugat (PDC), das unabhängig von Antigenen wie BCMA oder GPRC5D wirkt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines von Oncopeptides unterstützten Expertensymposiums im Rahmen des Treffens des European Myeloma Network (EMN).
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Gesundheitspolitik

Konzept für Pflegereform von Bundesgesundheitsministerin Warken verzögert sich

Das von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) angekündigte Reformkonzept für die Pflegeversicherung verzögert sich. „Wir sind dabei schon weit vorangekommen, aber ein paar Detailfragen sind noch offen", sagte ein Ministeriumssprecher auf Nachfrage in Berlin. Über diese werde regierungsintern diskutiert, dann werde es schnellstmöglich vorgelegt. Einen Zeitplan nannte der Sprecher mit Verweis auf laufende Abstimmungen nicht. Es gehe um eine große Reform mit finanziellen wie strukturellen Themen.
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Endometriumkarzinom
Das Foto zeigt den Körper einer Ärztin mit weißem Kittel, Stethoskop und einer Tafel, die sie in der linken Hand mit blau lackierte Fingernägeln hält. Auf dieser steht "Endometrial Cancer".
ASCO 2026

Langzeitüberleben mit hoher Heilungsrate unter Dostarlimab + Chemotherapie beim dMMR/MSI-H Endometriumkarzinom

Beim primär fortgeschrittenen oder rezidivierten Endometriumkarzinom (EC) ist eine Erstlinientherapie mit der Kombination aus Chemotherapie und Immuncheckpoint-Inhibitor (ICI) alleiniger Chemotherapie überlegen. So verlängerte der ICI Dostarlimab zusammen mit Carboplatin/Paclitaxel in diesem Setting das progressionsfreie Überleben (PFS) und Gesamtüberleben (OS) gegenüber Placebo plus Carboplatin/Paclitaxel, mit besonderen Überlebensvorteilen und verbesserter Lebensqualität für die Population mit Defizienz der Mismatch-Reparatur (dMMR) bzw. hoher Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) (1, 2). Eine bei dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 vorgestellte 4-Jahresanalyse der Phase-III-Studie RUBY (NCT03981796) bestätigte für diese Patientinnen erneut anhaltende Remissionen und Langzeitüberleben – mit hohem kurativem Potenzial, bestätigt durch ein sogenanntes Mixture Cure Model (3).
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Dermatologische Tumoren
In dieser gezeichneten Darstellung untersuchen 2 Ärzte mit Lupen in der Hand die Haut einer jungen Frau mit langen braunen Haaren und mehreren Muttermalenim Halsbereich.
ASCO 2026

Melanom mit asymptomatischen Hirnmetastasen: Korrelation von 10-Jahres-Überleben und zellfreier DNA-Methylierung

Die Ergebnisse der auf dem ASCO-Kongress 2026 präsentierten Phase-III-Studie NIBIT-M2 zeigen erstmals 10-Jahres-Daten für Melanom-Patient:innen mit asymptomatischen Hirnmetastasen unter dualer Checkpoint-Blockade: 31% der mit Ipilimumab (I) + Nivolumab (N) behandelten Patient:innen leben nach 10 Jahren noch. Plasmabasierte Biomarker wie Tumorfraktion und tumorspezifischer Methylierungs-Score könnten künftig helfen, Langzeitüberlebende frühzeitig zu identifizieren [1].
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Gesundheitspolitik

Geflüchtete stoßen auf Hürden bei Arztbesuchen

Wer nach Deutschland flüchtet, stößt vor allem in den ersten Jahren nach der Ankunft auf Hürden beim Zugang zur Gesundheitsversorgung. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), für die in den Jahren 2023 und 2024 Geflüchtete, die zwischen 2013 und 2022 eingereist waren, befragt wurden. Neben langen Wartezeiten erschwerten auch finanzielle Belastungen und teils große Entfernungen eine rasche Behandlung. Zudem fällt es vielen Geflüchteten demnach schwer, sich im deutschen Gesundheitssystem zu orientieren.
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Mammakarzinom
DESTINY-Breast09-Subanalyse: Therapieansprechen und Sicherheit unter Trastuzumab Deruxtecan beim HER2-positiven Mammakarzinom
ASCO 2026

DESTINY-Breast09-Subanalyse: Therapieansprechen und Sicherheit unter Trastuzumab Deruxtecan beim HER2-positiven Mammakarzinom

Eine explorative Analyse der Phase-III-Studie DESTINY-Breast09, präsentiert auf dem ASCO-Kongress 2026, untersucht den Zusammenhang zwischen Therapieansprechen und klinischen Outcomes bei Patientinnen mit HER2-positivem fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom unter Erstlinientherapie mit Trastuzumab Deruxtecan (T-DXd) plus Pertuzumab (P). Ziel der auf dem ASCO 2026 vorgestellten Analyse war es zu klären, ob Tiefe und Dauer des Ansprechens mit dem progressionsfreien Überleben und der Sicherheit assoziiert sind.
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