Journal Onkologie

Thorakale Tumoren

Beiträge zum Thema Thorakale Tumoren

NSCLC
ELCC 2025

ALK+ NSCLC: systemische und intrakranielle Langzeitwirksamkeit etabliert Lorlatinib als Erstlinienstandard

Der Drittgenerations-ALK-Inhibitor Lorlatinib erreicht in der Erstlinienbehandlung des fortgeschrittenen ALK-positiven nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (ALK+ NSCLC) eine bisher nicht gekannte progressionsfreie Überlebenszeit (PFS) und stellt damit die präferierte Behandlung für therapienaive Erkrankte dar. Um das Potenzial von Lorlatinib auszuschöpfen, sollte die Behandlung von einem geeigneten Therapiemanagement flankiert werden. Das ist das Fazit eines Symposiums im Rahmen des Europäischen Lungenkrebskongresses (ELCC) 2025.
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NSCLC
ELCC 2025

Metastasiertes EGFR+ NSCLC: Osimertinib-basierte Zweitlinienoptionen in den Startlöchern

Nach Versagen einer Erstlinienbehandlung mit dem Drittgenerations EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Osimertinib stehen für Erkrankte mit EGFR-mutiertem (EGFR+) nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) einige Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die aber wenig effektiv oder relativ toxisch sind. Hoffnung machen neue chemotherapiefreie Optionen, bei denen Osimertinib in Kombination mit einer an den Resistenzmechanismus angepassten Substanz eingesetzt wird. Erste Studiendaten dazu wurden beim European Lung Cancer Congress (ELCC) vorgestellt und diskutiert.
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Medizin
Durvalumab erhält EU-Zulassung für frühes kleinzelliges Lungenkarzinom als Monotherapie nach platinbasierter Radiochemotherapie

Durvalumab erhält EU-Zulassung für frühes SCLC als Monotherapie nach platinbasierter Radiochemotherapie

Die Europäische Kommission hat Durvalumab als Immuntherapie für die Behandlung von Erwachsenen mit lokal begrenztem kleinzelligem Lungenkrebs (LS-SCLC) zugelassen, deren Krankheit nach einer platinbasierten Chemoradiotherapie nicht fortgeschritten ist (1). Die Entscheidung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie ADRIATIC, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden (2).
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Medizin
Serplulimab: Neue Perspektive bei fortgeschrittenem SCLC

Serplulimab: Neue Perspektive bei fortgeschrittenem SCLC

Serplulimab ist der erste Anti-PD-1-Antikörper, der für die Behandlung des fortgeschrittenen kleinzelligen Lungenkarzinoms (ES-SCLC) zugelassen wurde (1, 2). Die Entscheidung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) im Februar 2025 basiert auf den Ergebnissen einer Phase-III-Studie, in der Serplulimab plus Chemotherapie das mediane Gesamtüberleben signifikant um 4,5 Monate gegenüber Placebo plus Chemotherapie verlängerte (2). Auch das progressionsfreie Überleben (PFS) war unter der Kombinationstherapie verbessert, bei einem vergleichbaren Sicherheitsprofil hinsichtlich therapieassoziierter unerwünschter Ereignisse (TEAEs) (2). Die Einführung des Wirkstoffs in Deutschland ist für Mai 2025 geplant.
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SCLC
Atezolizumab als Zweitlinientherapie bei ES-SCLC zeigt anhaltenden klinischen Nutzen

Atezolizumab als Zweitlinientherapie bei ES-SCLC zeigt anhaltenden klinischen Nutzen

Die Fortsetzung der Immuntherapie mit Atezolizumab nach Progression auf eine Erstlinien-Chemoimmuntherapie zeigte in einer aktuellen gepoolten Analyse eine vielversprechende Wirksamkeit sowie ein handhabbares Sicherheitsprofil bei Patient:innen mit fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs (ES-SCLC). Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Clinical and Experimental Medicine veröffentlicht (1).
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JOURNAL ONKOLOGIE Podcast

EGFR-mut. NSCLC: Was bedeutet die Zulassung von Osimertinib zu Platin-Pemetrexed in der Erstlinie für den klinischen Alltag?

In dieser Folge des JOURNAL ONKOLOGIE Podcasts geht es um das fortgeschrittene oder metastasierte nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) mit aktivierender EGFR-Mutation. Antje Blum spricht mit Dr. Sylvia Gütz, Chefärztin der Abteilung für Innere Medizin I des St. Elisabeth-Krankenhauses in Leipzig, über den entscheidenden Wendepunkt in der Erstlinientherapie des EGFR-mutierten NSCLC: die FLAURA-Studie. Hier wurde für Osimertinib als Monotherapie ein Überlebensvorteil gegenüber EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitoren der ersten Generation gezeigt. Inzwischen ist der Drittgenerations-TKI Osimertinib ein Standard für dieses Patientenkollektiv. Im Juni 2024 gab es auf der Grundlage der FLAURA2-Studie eine Zulassungserweiterung für Osimertinib in Kombination mit platinhaltiger Chemotherapie und Pemetrexed.
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NSCLC
NSCLC: Kombination genetischer Marker als prädiktiver Biomarker für Immuntherapie

NSCLC: Kombination genetischer Marker als prädiktiver Biomarker für Immuntherapie

Eine neue prospektive Studie hat gezeigt, dass genetische Veränderungen in den Genen KRAS und LRP1B als prädiktive Biomarker für das Ansprechen auf Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICIs) bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) dienen könnten. Besonders die Kombination dieser beiden Varianten war mit einem verbesserten Gesamtüberleben (OS) und progressionsfreien Überleben (PFS) assoziiert. Die Studie liefert damit wichtige Erkenntnisse, die zur besseren Patientenauswahl für Immuntherapien beitragen könnten.
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NSCLC
Lungenkrebs: Lungentumor auf Röntgenaufnahme

Immuncheckpoint-Inhibitoren in der Erstlinientherapie des NSCLC – eine Übersicht

Im Jahr 2014 wurde der erste Immuncheckpoint-Inhibitor (ICI) zur Behandlung von Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) zunächst als Zweitlinientherapie in den USA zugelassen. Seitdem haben sich Monotherapien und Kombinationstherapien mit ICIs in der Erstlinie etabliert. Wann und in welchen Kombinationen sie eingesetzt werden und welche Patient:innen am meisten profitieren, fasst diese Übersichtsarbeit zusammen.
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Medizin
Lorlatinib als präferierter Standard in der Erstlinientherapie bei ALK+ NSCLC

Update der Onkopedia Leitlinie: Lorlatinib als präferierter Standard in der Erstlinientherapie bei ALK+ NSCLC

Kürzlich ist die aktualisierte Onkopedia Leitlinie zum nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) erschienen (1). Darin wird Lorlatinib nun als präferierter Standard in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Anaplastischen Lymphomkinase-positiven (ALK+) NSCLC bestätigt (1). Die Empfehlung basiert auf den Langzeit-Follow-up-Ergebnissen der Phase-III-Studie CROWN, die im vergangenen Jahr erstmals veröffentlicht wurden (1, 2). Die Daten zeigten das längste bisher berichtete progressionsfreie Überleben (PFS) (1, 2) in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen ALK+ NSCLC.
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Medizin

EGFR-mutiertes NSCLC: Zulassungsempfehlung für subkutane Verabreichung von Amivantamab

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine Zulassungserweiterung für eine subkutane (SC) Formulierung von Amivantamab in Kombination mit Lazertinib für die Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patient:innen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit Deletionen im Exon 19 des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) oder mit L858R-Substitutionsmutationen im Exon 21 sowie als Monotherapie für die Behandlung von erwachsenen Patient:innen mit fortgeschrittenem NSCLC mit aktivierenden EGFR-Insertionsmutationen im Exon 20 nach Versagen einer platinbasierten Therapie empfohlen. Für diese Indikationen kann Amivantamab in den Wochen 1 bis 4 wöchentlich subkutan und ab Woche 5 alle 2 Wochen verabreicht werden.
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NSCLC

PACIFIC-Regime beim inoperablen NSCLC im Stadium III: Resektabilität als Entscheidungsgrundlage für die Radiochemo-Immuntherapie

Unter dem Stadium III des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) wird eine heterogene Gruppe von Patient:innen mit unterschiedlichen Tumorgrößen und Ausbreitungsgraden zusammengefasst (1, 2). Dabei haben insbesondere die weitere Unterteilung in die Stadien IIIA, IIIB und IIIC sowie das Ausmaß des Lymphknotenbefalls einen direkten Einfluss auf die Therapieentscheidung (3). Denn entsprechend dieser Parameter kommt entweder ein Therapieschema unter Einsatz einer Operation oder eine Radiochemotherapie (RCT) gefolgt von einer konsolidierenden Immuntherapie nach dem PACIFIC-Regime infrage (3-5).
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Medizin

SCLC und ALK+ NSCLC: Neue Einblicke in die Langzeittherapie mit Atezolizumab und Alectinib

Zum Jahresende wurden auf dem Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO) Asia in Singapur explorative Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Atezolizumab in fortgeschrittenen Stadien des kleinzelligen Lungenkarzinoms (SCLC) vorgestellt (1). Ein weiteres Novum waren die vorgestellten Ergebnisse der ALESIA-Studie zur Therapie des fortgeschrittenen ALK+ nicht-kleinzelligen Lungenkarzunoms (NSCLC) in asiatischen Patient:innen mit Alectinib.
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Medizin

EGFRm NSCLC: Osimertinib erhält EU-Zulassung nach definitiver RCT

Die Europäische Kommission hat Osimertinib zur Behandlung erwachsener Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem, inoperablem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), deren Tumor Exon 19-Deletionen oder Exon 21 (L858R)-Substitutionsmutationen des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) aufweist, nach platinhaltiger Radiochemotherapie (RCT) ohne Fortschreiten der Erkrankung während oder nach RCT zugelassen. Die Zulassung basiert auf den positiven Ergebnissen der Phase-III-Studie LAURA.
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Medizin

Amivantamab plus Lazertinib: EU-Zulassung für Erstlinientherapie bei EGFR-mutiertem NSCLC

Die Europäische Kommission hat die Indikationserweiterung für eine Kombinationstherapie zur Erstlinienbehandlung von erwachsenen Patient:innen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) genehmigt. Diese richtet sich an Personen mit spezifischen genetischen Veränderungen des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR), darunter Deletionen im Exon 19 oder L858R-Substitutionsmutationen im Exon 21.
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NSCLC
Interview mit Prof. Dr. med. Hans-Georg Kopp, Robert-Bosch-Krankenhaus/Lungenzentrum Stuttgart

Bedeutung von T-DXd als neue Zweitlinien­option beim fortgeschrittenen HER2-mutierten NSCLC im Praxisalltag

Die Situation der Patient:innen mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) und nachgewiesener HER2(ERBB2)-Mutation ist durch einen hohen Bedarf an effektiven Therapien geprägt. In der Routineversorgung wurden diese Patient:innen lange unabhängig vom HER2-Mutationsstatus behandelt. Mit der Zulassung von Trastuzumab deruxtecan (T-DXd) steht seit rund einem Jahr erstmals eine gegen HER2 gerichtete Therapie zur Behandlung des fortgeschrittenen und vorbehandelten HER2-mutierten NSCLC zur Verfügung. Welche Bedeutung der Einzug des hochwirksamen Antikörper-Wirkstoff-Konjugats (antibody-drug conjugate, ADC) für die Praxis hat, erläutert Prof. Dr. Hans-Georg Kopp vom Robert-Bosch-Krankenhaus, Lungenzentrum Stuttgart, in folgendem Interview.
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NSCLC

Fortgeschrittenes NSCLC mit EGFR-Mutation – Mit Amivantamab längeres progressionsfreies Überleben

Für die zielgerichtete Therapie des fortgeschrittenen EGFR-mutierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) ist Amivantamab jetzt in zwei Indikationen zugelassen: Zum einen für die Zweitlinientherapie bei den häufigeren EGFR-Mutationen (cEGFRm, Exon-19-Deletionen oder Exon-21-L858R-Substitutionsmutationen) in Kombination mit einer Chemotherapie – zum anderen als Erstlinientherapie bei der seltener auftretenden EGFR-Exon-20-Insertion (EGFR-Exon20ins).
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