Journal Onkologie

Prostatakarzinom

Auf dem Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU) sowie auf dem Kongress der European Association of Urology (EAU) wurden 2 neue post-hoc-Subgruppenanalysen der Phase-III-Studie ARASENS vorgestellt. Darin wurde gezeigt, dass Darolutamid plus Androgendeprivationstherapie (ADT) und Docetaxel das Gesamtüberleben (OS) beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) verbessert sowie, dass mHSPC-Patienten sowohl bei hohem als auch niedrigem initialen PSA-Wert von der Darolutamid-haltigen Triple-Therapie profitieren.
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Medizin
TITAN-Studie: Apalutamid auch bei Risikopatienten wirksam und verträglich

TITAN-Studie: Apalutamid auch bei Risikopatienten wirksam und verträglich

Eine aktuelle Post-hoc-Analyse der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie TITAN lieferte kürzlich Hinweise auf eine gute Wirksamkeit und allgemein gute Verträglichkeit von Apalutamid in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) bei Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC), die typische Komorbidiäten hatten (1). Die neuen Daten zum Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitor wurden beim diesjährigen Symposium zu uroonkologischen Tumoren der amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie (ASCO-GU) in San Francisco vorgestellt (1).
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Prostatakarzinom
mCRPC-Patienten profitieren von Kombinationstherapie aus Olaparib und Abirateron

mCRPC-Patienten profitieren von Kombinationstherapie aus Olaparib und Abirateron

Die Erstlinien-Empfehlungen der neuen S3-Leitlinie zum metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) bauen auf einen Wechsel des Therapieprinzips: Haben Patienten mit vorangegangenem metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) beispielsweise Androgenrezeptor-Inhibitoren erhalten, könnten sie nun von einer Kombitherapie aus Olaparib und Abirateron profitieren.
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Medizin
mCRPC: Signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens unter Talazoparib plus Enzalutamid

mCRPC: Signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens unter Talazoparib plus Enzalutamid

Die Phase-III-Studie TALAPRO-2 zeigt, dass die Kombination aus Talazoparib (1), einem Poly-ADP-Ribose-Polymerase-Inhibitor (PARPi), und Enzalutamid (2), einem Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitor (ARPi), das Gesamtüberleben (OS) von Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC) signifikant verlängert. Die Kombinationstherapie erzielte eine Verlängerung des medianen OS um fast 9 Monate in der Gesamtpopulation und um 14 Monate bei Patienten mit Genmutationen der homologen Rekombination (HRR).
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Medizin
PROpel-Subgruppenanalyse: Verlängertes rPFS mit Olaparib in Kombination mit Abirateron bei mCRPC

PROpel-Subgruppenanalyse: Verlängertes rPFS mit Olaparib in Kombination mit Abirateron bei mCRPC

Die PROpel-Studie untersuchte die Kombinationstherapie aus Olaparib und Abirateron im Vergleich zu Placebo plus Abirateron in der Erstlinie bei Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) (1). Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Verlängerung des radiographischen progressionsfreien Überlebens (rPFS) und eine klinisch relevante Verbesserung des Gesamtüberlebens (OS) (1). Die Studie schloss sowohl asymptomatische/mild symptomatische als auch symptomatische Patienten unabhängig vom Mutationsstatus der homologen rekombinanten Reparatur (HRRm) ein und ist die einzige kontrollierte Phase-III-Studie, die diese Kombination in der mCRPC-Erstlinie untersuchte. Eine kürzlich veröffentlichte Post-hoc-Analyse präsentierte detaillierte Wirksamkeits- und Verträglichkeitsdaten für diese beiden Subgruppen (2).
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Urologische Tumoren
Daten aus dem ProNAT-Register von d-uo

Die mpMRT der Prostata bei 550 Patienten mit Prostatakarzinom

Das Prostatakarzinom stellt die häufigste bösartige Tumorerkrankung des Mannes in Deutschland dar [1]. So erkrankten im Jahr 2020 etwa 66.000 Männer an einem Prostatakarzinom und ca. 15.000 Männer verstarben daran [1]. Für die ambulante Diagnostik und Therapie dieser häufigsten Tumorentität im Bereich der Urologie gab es bis 2022 kein tumorspezifisches Register zur Erfassung der Versorgungssituation in Deutschland. Diese Situation war und ist für die uro-onkologische Versorgungsforschung unbefriedigend. Daher war es d-uo von Anfang an ein Anliegen, Nationale Register für urologische Tumorerkrankungen zu entwickeln. Im Oktober 2022 wurde das Nationale Register Prostatakarzinom (ProNAT) von d-uo initiiert [2-4]. Zu den Zielen von ProNAT gehören die wissenschaftliche Auswertung sowie die fortlaufende Qualitätssicherung und Verbesserung der Behandlung von Patienten mit einem Prostatakarzinom in der praxisambulanten Versorgung [2-4].
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Prostatakarzinom
Arzt mit Radioaktivitätsschild
Interdisziplinäre Strategien beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom

PSMA und moderne Radioligandentherapie als Game-Changer

Die Versorgung von Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom (mPC) steht vor komplexen Herausforderungen – doch das Prostata-spezifische Membran-Antigen (PSMA) eröffnet neue theragnostische Horizonte. PSMA erweist sich als Schlüssel zu präziseren Diagnosen und zielgerichteteren Behandlungsstrategien beispielsweise mittels Radioligandentherapie (RLT). So erzielt die PSMA-Positronenemissions-/Computertomographie (PET/CT)-Bildgebung eine höhere Genauigkeit als die bisher eingesetzten konventionellen Verfahren. Auch die RLT markiert einen Meilenstein: PSMA-positive Prostatakarzinomzellen können spezifisch adressiert werden und bieten so Patienten mit einem metastasierten kastrationsrefraktären Prostatakarzinom (mCRPC) eine vielversprechende Behandlungsoption. PD Dr. Stefanie Zschäbitz, Leiterin der Sektion „Translationale Uroonkologie“ am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, gibt im Interview Einblicke in diese wegweisende Entwicklung.
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Prostatakarzinom
Radium-223-Re-Therapie bei mCRPC

ASCO-GU: Radium-223-Re-Therapie bei mCRPC: Sicherheit und Wirksamkeit in der klinischen Praxis

Auf dem ASCO Genitourinary Cancers Symposium (ASCO-GU) 2025 wurden neue Daten zur Re-Therapie mit Radium-223 bei metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC) vorgestellt. Radium-223 ist eine zugelassene Therapieoption für Patienten mit symptomatischen Knochenmetastasen, die bis zu 6 monatliche Injektionen erhalten. Diese Studie untersuchte die Sicherheit und Wirksamkeit einer erneuten Behandlung nach Abschluss des ersten Radium-223-Zyklus im klinischen Alltag.
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Medizin
Neue Subgruppendaten aus der Phase-III-Studie ARANOTE zeigten, dass Darolutamid plus Androgendeprivationstherapie (ADT) das radiologische progressionsfreie Überleben (rPFS) bei Patienten mit hochvolumigem metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (mHSPC) um 40% und mit niedrigvolumigem mHSPC um 70% im Vergleich zu Placebo plus ADT verbessert.

ASCO-GU: Neue Daten zu Darolutamid beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom

Neue Subgruppenanalysen bestätigen, dass Darolutamid in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) das radiologische progressionsfreie Überleben (rPFS) bei Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (mHSPC) signifikant verbessert – unabhängig vom Krankheitsstadium oder Alter. Die vollständigen Ergebnisse wurden auf dem ASCO Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU) 2025 vorgestellt.
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Prostatakarzinom
mHSPC, Prostata, ASCO-GU

ASCO-GU: Altersabhängige Wirksamkeit von Darolutamid plus ADT und Docetaxel bei mHSPC

Darolutamid in Kombination mit Androgendeprivationstherapie (ADT) und Docetaxel hat sich als wirksame Behandlungsoption für Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (mHSPC) erwiesen. Eine aktuelle Subgruppenanalyse der ARASENS-Studie zeigt, dass Darolutamid in Kombination mit ADT und Docetaxel unabhängig vom Alter der Patienten einen signifikanten Überlebensvorteil bietet und gut verträglich ist.
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Prostatakarzinom
kidney hologram

ASCO-GU: Zusammenhang zwischen Androgen­deprivation und Nierenfunktion

Die Androgen­deprivationstherapie (ADT) ist eine zentrale Behandlung des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms. Ihr Einfluss auf die Nierenfunktion ist jedoch noch nicht ausreichend erforscht. Die RADICAL-PC-Studie, deren Ergebnisse auf dem ASCO Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU) 2025 vorgestellt wurden, untersuchte, ob eine ADT zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion führt oder das Risiko eines akuten Nierenversagens (AKI) erhöht.
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Prostatakarzinom
Prostatakarzinom

ASCO-GU: G-CSF ermöglicht effektive und sichere Docetaxel-Dosierung beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakrebs

Auf dem ASCO Genitourinary Cancers Symposium (ASCO-GU) 2025 wurden neue Ergebnisse der Phase-III-Studie ARASENS vorgestellt. Die Studie untersuchte die Kombination aus Darolutamid (DARO), Androgendeprivationstherapie (ADT) und Docetaxel (DOC) bei Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (mHSPC). Während das Triplettregime das Sterberisiko um 32,5% senkte, bleibt das Risiko für febrile Neutropenie unter DOC eine Herausforderung.
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News
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Neue Analysen der Zulassungsstudie TITAN ergänzen die Datenlage zu Apalutamid in der Therapie des mHSPC

Eine aktuelle Extrapolationsanalyse der Langzeitverlängerung der TITAN-Studie liefert Hinweise darauf, dass Apalutamid das langfristige Überleben von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs (mHSPC) verbessern kann (1). Zudem zeigt eine Post-hoc-Analyse, dass auch Patienten mit hoher Metastasenlast und ungünstiger Prognose von der Therapie profitieren könnten (2).
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d-uo

Stellenwert der Chemotherapie beim mCRPC

Auch heute noch stellt die Taxan-basierte Chemotherapie beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) einen Grundpfeiler der Therapiemöglichkeiten dar, die aber aufgrund potenzieller Toxizität und ähnlicher Ansprechraten wie Inhibitoren des Androgenrezeptor-Signalwegs (ARPI) oft erst in den hinteren Linien der Behandlungskaskaden durch die Therapeuten eingesetzt wird. In einer ersten Auswertung des Prostatakarzinomregisters ProNAT von d-uo fand sich ein Anteil von 30% der Patienten, die eine Chemotherapie erhielten (1).
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Medizin

Neue digitale Gesundheitsanwendung für Patienten mit Prostatakarzinom

Ende des vergangenen Jahres hat die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) Uroletics® für Patienten mit Prostatakarzinom die vorläufige Zulassung als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) erhalten. Bei jährlich ca. 27.000 Patienten mit dieser Diagnose muss die Prostata operativ entfernt werden. Die App soll die Betroffenen dabei unterstützen, mit den Folgen der operativen Entfernung wie Inkontinenz und erektiler Dysfunktion umzugehen.
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