Journal Onkologie

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Medizin
 3 Min|

Acetylsalicylsäure zur Darmkrebsprävention bei Lynch-Syndrom selten genutzt

Laut internationalen Studien kann die tägliche Einnahme von Acetylsalicylsäure Menschen mit Lynch-Syndrom davor schützen, an Darmkrebs zu erkranken – selbst in niedriger Dosierung. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn und des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) Bonn fanden gemeinsam mit der Selbsthilfeorganisation SemiColon nun heraus, dass diese wissenschaftlichen Erkenntnisse bislang nur unzureichend in der Versorgung angekommen sind. Die Ergebnisse der LYNX-Studie sind jetzt als Letter in der Fachzeitschrift The Lancet Gastroenterology & Hepatology erschienen [1].
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Zelloberflächenprotein CD44 als Ansatz gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs

Zelloberflächenprotein CD44 als Ansatz gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den aggressivsten und am schwersten zu behandelnden Krebsarten. Ein Grund dafür ist das umgebende Gewebe, das den Tumor schützt und die Immunabwehr schwächt. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben nun einen Mechanismus entdeckt, mit dem sich dieses Umfeld gezielt verändern lässt. Im Mittelpunkt steht das Molekül CD44, das bestimmte Bindegewebszellen im direkten Umfeld von Tumoren steuert.
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Entitätsübergreifend
 4 Min|
Individuelle Betrachtung von molekularen Therapien

Individuelle Betrachtung von molekularen Therapien

Immer mehr Patient:innen profitieren dank der molekularen Charakterisierung von Tumoren von neuen Therapieoptionen. Die Belastbarkeit dieser Ansätze diskutierten Stefan Fröhling, Sonja Loges und Saskia Biskup bei der 5. Nationalen Konferenz „Patienten als Partner der Krebsforschung“ im September in Essen. Veranstalter war das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), initiiert wurde die Konferenz vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT).
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Medizin
 4 Min|

Neue Ansätze bei Eierstockkrebs: Immunzellen helfen, Chemoresistenz zu überwinden

Eierstockkrebs spricht zunächst oft gut auf eine Chemotherapie an, kehrt aber meist chemoresistent zurück. Ein Team um Dr. Ricardo Coelho vom Universitätsspital Basel zeigt nun, dass die Kombination des in klinischer Erprobung befindlichen Wirkstoffs Birinapant mit einer Standard-Chemotherapie deutlich mehr Krebszellen abtötet als die Chemotherapie allein. Überraschend: Der verstärkte Effekt hängt von Immunzellen im Tumor, sogenannten Makrophagen, ab, die ein Signal aussenden, das die Wirkung zusätzlich steigert. Die Ergebnisse könnten künftig helfen vorherzusagen, welche Patientinnen am meisten von dieser Therapie profitieren. Die Wilhelm Sander-Stiftung förderte das Projekt mit 134.000 €.
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Prostatakarzinom
 2 Min|
SubZero-Studie bestätigt PSA-Abfall unter Apalutamid plus Androgendeprivationstherapie
DGU 2026

SubZero-Studie bestätigt PSA-Abfall unter Apalutamid plus Androgendeprivationstherapie

Die Therapielandschaft beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) entwickelt sich stetig weiter und Ärzt:innen stehen verschiedene potenziell lebensverlängernde Optionen zur Verfügung. Aufgrund fehlender direkter Head-to-Head-Studien liegt das Augenmerk auf Real-world-Beobachtungsdaten, die Hinweise zur Wirksamkeit im Versorgungsalltag geben können.
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Entitätsübergreifend
 3 Min|
Unterschiedliche Ansätze für die moderne Krebstherapie

Unterschiedliche Ansätze für die moderne Krebstherapie

Wie leuchtende Hefe bei der Suche nach neuen Medikamenten helfen kann, zeigte Felix Richter eindrucksvoll im Rahmen der 5. Nationalen Konferenz „Patienten als Partner der Krebsforschung“ im September in Essen. In der Session „Fortschritt für morgen: Neue Wege in der Krebsforschung“ präsentierten insgesamt 4 Referenten verschiedene Forschungsansätze für die moderne Krebstherapie.
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O-Ton Onkologie Staffel 10
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40 Jahre Krebsinformationsdienst: Verlässliche Antworten auf Krebsfragen

Seit 40 Jahren unterstützt der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums Menschen mit verlässlichen Informationen rund um das Thema Krebs. Aus einem Telefondienst, der 1986 startete, ist ein multimediales Angebot für Patient:innen, Angehörige und Fachkreise geworden. Im Gespräch mit O-Ton-Onkologie-Host Jochen Schlabing erklärt Dr. med. Susanne Weg-Remers, Leiterin des KID, wie das Team komplexe Forschung verständlich aufbereitet, individuelle Fragen beantwortet und sich gegen Falschinformationen behauptet.
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Mammakarzinom
 2 Min|
Fortgeschrittenes HR+/HER2- Mammakarzinom: Wer früher testet, behandelt länger in der Erstlinie

Fortgeschrittenes HR+/HER2- Mammakarzinom: Wer früher testet, behandelt länger in der Erstlinie

Statt erst bei klinisch progredienter Erkrankung auf eine ESR1-Mutation zu testen, kann beim Hormonrezeptor-positiven (HR+), HER2-negativen (HER2-) fortgeschrittenen Mammakarzinom (mBC) mit der Zulassung von Camizestrant nun bereits während der endokrin-basierten Erstlinientherapie auf die Entstehung einer endokrinen Resistenz getestet werden. Wird in der zirkulierenden Tumor-DNA (ctDNA) eine ESR1-Mutation nachgewiesen, erfolgt der Switch auf den selektiven Östrogenrezeptor-Degrader (SERD). So lässt sich das progressionsfreie Überleben (PFS) in der ersten Linie signifikant verlängern [1].
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Medizin
 3 Min|
Neue Zielstruktur für CAR-T-Zellen gegen solide Tumoren

Neue Zielstruktur für CAR-T-Zellen gegen solide Tumoren

CAR-T-Zelltherapien haben sich bei der Behandlung mehrerer Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen als erfolgreich erwiesen. Bei anderen Tumoren ist ihr Einsatz jedoch deutlich schwieriger, unter anderem, weil geeignete Zielstrukturen fehlen. Ein Team unter der Leitung von Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät Heidelberg am Pathologischen Institut des Universitätsklinikums Heidelberg in Kooperation mit Forschenden des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat nun einen Ansatz entwickelt: Sie nehmen Proteine ins Visier, die zwar keine typischen Krebstreiber sind, aber in großen Mengen auf der Oberfläche von Krebszellen sitzen.
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