Journal Onkologie

Aktuelles

Mammakarzinom
Eine Frau, die ein weißes Hemd trägt, erhält eine Strahlentherapie. Links neben ihr steht ein junger Arzt mit Bart, der einen weißen Arztkittel trägt.
Interview mit Prof. Mark De Ridder, Brüssel

Gemeinsam höhere Standards in der Strahlentherapie erreichen

Prof. Dr. Mark De Ridder ist CEO am Universitair Ziekenhuis (UZ) Brüssel und leitet dort die Abteilung für Radioonkologie. In dieser Funktion setzt er sich für den Einsatz fortschrittlicher Technologien und für höchste Standards in der Strahlentherapie ein. Im Folgenden spricht er über die Vorteile und Herausforderungen stereotaktischer Radiochirurgie und extrakranieller stereotaktischer Radiotherapie, die Rolle der Technologie in diesem Zusammenhang und den Stellenwert internationaler Netzwerke bei der Weiterentwicklung von Krebstherapien.
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Mammakarzinom
Triple-negatives Mammakarzinom im Frühstadium: Biomarker und Behandlungsstrategien
Interview mit Prof. Dr. med. Rachel Würstlein, München

Triple-negatives Mammakarzinom im Frühstadium: Biomarker und Behandlungsstrategien

Triple-negativer Brustkrebs (TNBC) ist eine aggressive Tumorart mit begrenzten Behandlungsmöglichkeiten. Prof. Dr. Rachel Würstlein, Leitende Oberärztin Brustzentrum LMU Klinikum München, erläutert im Gespräch mit JOURNAL ONKOLOGIE neue Therapieansätze bei dieser Entität und die Bedeutung personalisierter und markerorientierter Therapien.
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Weitere Inhalte:
Malignes Melanom
Ärztin untersucht ein Muttermal bei einer weißhaarigen Dame
Langzeitüberleben beim Melanom

Nachsorge der Melanom-Survivors

Immer mehr Menschen überleben eine Melanomerkrankung – dank früherer Diagnosen und innovativer Therapien. Doch mit dem wachsenden Kreis der Langzeitüberlebenden entstehen neue Fragen: Wie sieht eine angemessene Nachsorge aus, wenn die Erstdiagnose Jahre zurückliegt? Welche Spätfolgen und chronischen Nebenwirkungen können auftreten? Und wie können Forschung, Rehabilitation und spezialisierte Angebote die Lebensqualität dieser Patient:innen langfristig sichern? Der folgende Beitrag beleuchtet aktuelle Daten zum Langzeitüberleben, stellt Initiativen wie das ADO-Komitee „Survivorship“ und den „Safe Stop Trial“ vor und gibt einen Ausblick auf die Versorgung von Melanom-Survivors in Deutschland.
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Entitätsübergreifend
Frau sitzt mit Decke um die Schultern auf Sofa und ist erschöpft

Krebsassoziierte Fatigue – ­Integrativmedizinische Behandlungsansätze

Krebsbedingte Fatigue (CRF) ist eines der häufigsten und beeinträchtigendsten Symptome in allen Stadien der Krebs­erkrankung. Sie wird definiert als ein belastendes, anhaltendes Gefühl körperlicher, emotionaler und/oder kognitiver Müdigkeit oder Erschöpfung im Zusammenhang mit Krebs bzw. einer Krebsbehandlung, das die normale Funktionsfähigkeit beeinträchtigt und durch Ruhe nicht gelindert wird. Fatigue hat tiefgreifende emotionale Folgen für die Patient:innen, sie behindert eine Rückkehr an den Arbeitsplatz und hat Auswirkungen auf die Überlebensrate. Häufig bleibt Fatigue unerkannt und somit unbehandelt. Unterstützung bieten multimodale Therapiekonzepte. Konventionelle und Integrative Medizin sind wesentliche Bestandteile dieser Konzepte. Gemeinsames Ziel ist die Verbesserung der ­Lebensqualität durch Linderung der Fatigue-Symptomatik.
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Weitere Inhalte:
Entitätsübergreifend
Ärztin erklärt Patientin im Gespräch etwas

Shared Decision Making in der Hämatologie und Onkologie

Shared Decision Making (SDM, deutsch: Partizipative Entscheidungsfindung) gilt als Goldstandard der medizinischen Entscheidungsfindung zwischen Patient:innen und Ärzt:innen und nimmt insbesondere in kommunikationsintensiven Fächern mit oft komplexen Entscheidungsprozessen wie z.B. der Hämatologie und Onkologie eine zentrale Rolle ein. Der Einsatz von SDM wirkt sich nachweislich positiv auf das Befinden der Patient:innen und die Qualität der Versorgung aus. Bei präferenzsensitiven Therapieentscheidungen ist der aktive Einbezug der Patient:innen essenziell.
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Entitätsübergreifend
Frau mit Krücken, ihr Schatten läuft sportlich

Zurück ins Leben – Onkologische Rehabilitation

Nach einer Krebserkrankung kämpfen viele Betroffene mit langfristigen Folgen der Behandlung – körperlich, psychisch und sozial. Die onkologische Rehabilitation setzt hier an und hilft, Lebensqualität zurückzugewinnen, Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen und Pflegebedürftigkeit zu vermeiden. Prof. Dr. Oliver Rick, Leiter der Klinik Reinhardshöhe in Bad Wildungen, erläutert im Podcast-Gespräch, was onkologische Reha leisten kann, wer sie nutzen sollte und wie der Weg dorthin gelingt.
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Gynäkologische Tumoren
Auf deinem Tablet mit schwarzen Rand und blauen Hintergrund steht englisch Vulvar Cancer und es sind noch ein Stethoskop, ein Handy und Tabletten zu sehen..

Primäre Radiochemotherapie
beim fortgeschrittenen Vulvakarzinom

Das fortgeschrittene Vulvakarzinom stellt aufgrund der anatomischen Gegebenheiten und der häufig hohen Komorbiditätslast der meist älteren Patientinnen eine besondere therapeutische Herausforderung dar. Während die primäre Operation in frühen Stadien den Therapiestandard bildet, ist sie bei lokal fortgeschrittener Erkrankung häufig mit erheblicher Morbidität verbunden oder nicht möglich. In diesen Situationen hat sich die primäre Radiochemotherapie (RCT) als effektive, organerhaltende Behandlungsoption etabliert. Der vorliegende Übersichtsartikel fasst die aktuelle Evidenz zur primären RCT beim fortgeschrittenen Vulvakarzinom zusammen und beleuchtet insbesondere Überlebensdaten, Dosiskonzepte und die Rolle der simultanen Chemotherapie.
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Entitätsübergreifend
Frau mit zugewandter Krankenschwester
Pflegeberatung stärkt Patientenorientierung

Erfahrungen aus der hämato-onkologischen Ambulanz und neue Perspektiven im Tumorboard

Im Kontext der ambulanten onkologischen Versorgung gewinnt die strukturierte Pflegeberatung zunehmend an Bedeutung. Eine am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen/Universitäts KrebsCentrum Dresden (NCT/UCC) durchgeführte Evaluation untersuchte den Einfluss ergänzender pflegerischer Beratungsgespräche auf die Zufriedenheit und Informiertheit von Patient:innen mit ambulanter Chemo- oder Antikörpertherapie. Die Ergebnisse der Patientenbefragung zeigen eine signifikante Verbesserung der wahrgenommenen Versorgungsqualität sowie der therapiebezogenen Informationssicherheit. Darüber hinaus ermöglicht das interprofessionell organisierte supportive Tumorboard eine sys­tematische Identifikation patientenspezifischer Bedarfe und eine gezielte Zuweisung zu geeigneten supportiven und palliativen Angeboten. Die gewonnenen Erkenntnisse können von der Pflege zur strukturierten Vorbereitung zukünftiger Patientenkontakte und zur Weiterentwicklung der Pflegeberatung genutzt werden und leisten somit einen wichtigen Beitrag zu einer patientenorientierten, qualitätsgesicherten onkologischen Versorgung.
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Entitätsübergreifend
Cancer Survivorship Langzeitnachsorge

Langzeitüberleben nach Krebs: aktuelle und zukünftige Herausforderungen

Dank verbesserter Behandlungs- und Früherkennungsmaßnahmen leben immer mehr Menschen mit und nach einer Krebserkrankung. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland jede:r 20. ein Krebsüberlebender bzw. eine Krebsüberlebende ist [1]. Höchste Zeit, sich in Versorgung und Forschung mehr mit dieser großen und stetig wachsenden Personengruppe zu beschäftigen und herauszufinden, welche Themen das Leben nach Krebs prägen und beeinflussen.
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Mammakarzinom
Antikörpertherapie von HER2-positiven Brustkrebszellen

Medikamentöse Therapie des ​HER2-positiven ­Mammakarzinoms

Der vorliegende Artikel schafft einen umfassenden Überblick über die aktuelle evidenzbasierte medikamentöse Systemtherapie des HER2-positiven Mammakarzinoms entlang des gesamten Erkrankungsverlaufs. In der kurativen Situation stehen dabei neue neoadjuvante sowie postneoadjuvante Eskalations- und Deeskalationsstrategien im Fokus. In der metas­tasierten Situation werden aktuelle und zeitnah praxisverändernde Studiendaten diskutiert.
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Ovarialkarzinom
Primärtherapie des Ovarialkarzinoms

Primärtherapie des Ovarialkarzinoms

Das Ovarialkarzinom zählt bei vergleichsweiser niedriger Inzidenz zu den tödlichsten gynäkologischen Tumoren, weil es häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird und schnell Resistenzen bildet. Neue Erkenntnisse zeigen, dass es sich nicht um eine einheitliche Erkrankung handelt, sondern um verschiedene Tumorentitäten mit unterschiedlicher Bio­logie, Prognose und Therapieansprechen. Eine präzise Diagnostik, eine individuell angepasste operative und systemische Therapie sowie der gezielte Einsatz moderner Erhaltungskonzepte sind daher entscheidend, um die Überlebenschancen der Patientinnen zu verbessern. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Primärtherapie des epithelialen Ovarialkarzinoms.
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Entitätsübergreifend
Frau sitzt auf Sofa im Schneidersitz und liest ein Buch
Buchvorstellung

„Berührungsräume öffnen – Dialog und Verständnis in der Survivorship-Phase“

Krebs ist kein abgeschlossenes Kapitel: Für viele Betroffene bleibt die Erkrankung ein lebenslanger Begleiter, der körperlich, emotional und sozial nachwirkt. In der Zeit nach der Akutbehandlung – dem sog. Survivorship – verändert sich die Beziehung zwischen Patient:innen und Behandler:innen. Patient:innen wollen informiert sein, ihre Erfahrungen einbringen und aktiv an Entscheidungen teilnehmen. Sie suchen Dialog auf Augenhöhe, Wahrnehmung, Anerkennung mit ihren Ängsten und Unsicherheiten, in dem medizinische Fakten und persönliche Bedürfnisse gleichermaßen Raum finden. Damit Patient:innen langfristig handlungsfähig und selbstbestimmt bleiben, ist es entscheidend, dass die Krebserkrankung bewusst in die eigene Lebensgeschichte eingearbeitet wird. Sie soll nicht als isoliertes Ereignis verstanden werden, sondern als Teil der Biografie, der das Leben prägt und neue Perspektiven eröffnet. Psychoonkologin und Cancer Survivor Dr. Antje Petershagen hat das Buch „Berührungsräume öffnen – Dialog und Verständnis in der Survivorship-Phase“ geschrieben. Im Interview mit JOURNAL ONKOLOGIE beantwortet sie gemeinsam mit Monika Hesse-Haake, Arbeitsrechtlerin, Mediatorin und MHFA-Ersthelfende, Fragen zum Thema „Cancer Survivorship“.
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Entitätsübergreifend
Seniorin sitzt mit Tochter im Frühling mit Tochter auf einer Bank im Park

PartnerCARE – eine innovative Online-­Intervention zur psychosozialen Unterstützung von Partner:innen krebskranker Menschen

Die Diagnose Krebs betrifft nicht nur die erkrankte Person selbst, sondern auch ihre familiären Bezugspersonen – v.a. Partner:innen, die häufig als eine primäre informelle Unterstützung fungieren. Trotz hoher psychosozialer Belastung gibt es bislang nur wenige niederschwellige, evidenzbasierte Unterstützungsangebote, die sich gezielt an diese Zielgruppe richten. Das Online-Training PartnerCARE wurde entwickelt, um diese Versorgungslücke zu schließen und den Partner:innen eine psychosoziale Begleitung zugänglich zu machen, die flexibel, ortsunabhängig und evidenzbasiert ist.
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