Medizin
KI-Modell sagt Leberkrebsrisiko auf Basis von Routinedaten voraus
Eine frühe Diagnose ist entscheidend für die erfolgreiche Behandlung von Leberkrebs. Dennoch werden viele Fälle erst zu spät erkannt, weil das individuelle Risiko schwer einzuschätzen ist. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Else Kröner Fresenius Zentrums (EKFZ) für Digitale Gesundheit an der Technischen Universität Dresden (TUD) hat nun ein KI-Modell entwickelt, welches das Risiko für Leberkrebs auf Basis routinemäßig erhobener klinischer Daten, wie Vorerkrankungen, Laborwerte sowie Lebensstilfaktoren, vorhersagen kann. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Cancer Discovery, dem führenden Journal der US-amerikanischen Krebsforschungsgesellschaft (AACR), veröffentlicht.
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